Die BDP Graubünden und die CVP Graubünden sind seit dem 1. Januar 2021 als eigenständige Organisationen Teil der nationalen Partei Die Mitte. Eine von den Geschäftsleitungen beider Parteien eingesetzte gemeinsame Arbeitsgruppe prüft seit einigen Wochen die Möglichkeiten, wie die politische Zusammenarbeit in Graubünden in Zukunft unter diesen – auf schweizerischer Ebene – geänderten Voraussetzungen optimal gestaltet und organisiert werden soll.

Aufgrund der Vorabklärungen der gemeinsamen Arbeitsgruppe haben sich zwei zentrale Fragestellungen herauskristallisiert, welche prioritär geklärt werden müssen:

  • Parteiname
  • Parteifusion

Um diese Grundsatzfragen zu klären, haben die Parteileitungen beschlossen, dass alle ihre Mitglieder dazu befragt werden. Bei der CVP Graubünden erfolgt die Befragung in Form der in den Statuten vorgesehenen konsultativen Urabstimmung. Die ausserordentliche Delegiertenversammlung vom 11. März 2021 hat der Durchführung der konsultativen Urabstimmung zugestimmt. Die Parteimitglieder der BDP Graubünden können ihre Meinung in einer Umfrage kundtun. Die Ergebnisse der Mitgliederbefragungen sollen den Parteigremien als Orientierungshilfe für die nächsten Schritte dienen. Die Mitgliederbefragungen starten in dieser Woche.

In der Beilage erhalten Sie die Erläuterung zur konsultativen Urabstimmung der CVP Graubünden sowie die Erläuterungen zur Umfrage der BDP Graubünden, welche alle jeweiligen Parteimitglieder erhalten. Die Dokumente sind auf den Ablauf der jeweiligen Partei abgestimmt, inhaltlich jedoch identisch. Mit den Erläuterungen informieren die beiden Geschäftsleitungen ihre Parteimitglieder umfassend über die Ausgangslage, Die Mitte Graubünden sowie über die Urabstimmung der CVP Graubünden bzw. Umfrage der BDP Graubünden.

Kevin Brunold: „Die Arbeitsgruppe CVP/BDP hat nach fundierten Abklärungen gemeinsam einen Weg für die politische Mitte in Graubünden entworfen, welcher von den beiden Parteileitungen unterstützt wird. Die Parteimitglieder erhalten mit der ausführlichen Erläuterungsbotschaft die Möglichkeit, sich aufgrund der Ergebnisse der Abklärungen sowie der Empfehlung eine eigene Meinung zu bilden. Nun liegt es in der Hand der Parteimitglieder, mit der Urabstimmung über Namen und Fusion zu entscheiden.“

Martin Bettinaglio: „Die Parteileitungen von BDP und CVP Graubünden sowie die gemeinsame Arbeitsgruppe CVP/BDP sind zum Schluss gekommen, dass eine Fusion der beiden Parteien sowie ein Namenswechsel zu Die Mitte Graubünden der richtige Weg für die Zukunft ist. Entscheidend ist nun, ob die Parteimitglieder diesen Weg grundsätzlich unterstützen. Um dies in Erfahrung zu bringen, hat auch die Geschäftsleitung der BDP Graubünden beschlossen eine Umfrage unter allen Mitgliedern durchzuführen. Definitiv entscheiden werden in jedem Fall die Delegierten.“