Wer hätte sich das noch vor einem Jahr gedacht. Das Jahr 2020 – geprägt von einer Pandemie, welche unser soziales Leben gänzlich auf den Kopf stellt. Ja nicht einmal vor der besinnlichen Jahreszeit – dem Advent – macht Corona halt. Maske, soziale Distanz aber vor allem die Ver- meidung von grösseren Menschengruppen stellt Gewohntes in Frage.

Aber ist die Vorweihnacht nicht genau die Zeit, in welcher Hoffnung, Besinnung und Gemein- samkeit entstehen soll? “Doch,” so der Churer Stadtpräsident Urs Marti. “Genau das ist wichtig in dieser Zeit.” Gemeinsamkeit ist jedoch in der Tat sehr schwierig im Moment. Diese muss wei- terhin in kleinem Rahmen gelebt werden. Die “befohlene” Ruhe kann durchaus zur Besinnung beitragen. Und die Hoffnung? “Immer wieder schimmert sie da und dort durch.” Meint Marti. So finden verschiedene Adventsveranstaltungen in kleinem Rahmen und Corona konform statt – der Christkindlimarkt zum Beispiel oder der von den Bürgerinnen und Bürgern geschmückte Christbaum auf dem Arcasplatz. Im Zeichen dieser Hoffnung ist am 27. November 2020 um 17.30 Uhr auf dem Alexanderplatz die zauberhafte Christbaum-Beleuchtung erstmals zu be- staunen. Der Stadtpräsident läutet die Zeit der Besinnung feierlich ein. Der grosse Baum auf dem Alexanderplatz erscheint in einem ganz neuen Kleid und bringt – zusammen mit den glän- zenden Augen von Gross und Klein – vor allem eins: Hoffnung und Zuversicht.