Die Investitionen werden vorangetrieben, die Stadt Chur bleibt gesund und budgetiert für das nächste Jahr einen Gewinn von Fr. 10.2 Mio. (Vorjahr Fr. 3.1 Mio.). Die Fusion mit der Gemeinde Haldenstein wird umgesetzt. Dank höheren Steuereinnahmen und Finanzerträgen wird ein höherer Gewinn erzielt. Das Sportanlagenprojekt “Eisball” nimmt Gestalt an und weitere Grossprojekte wie Schulhaus Ringstrasse und Schulhaus Haldenstein sind in Planung.

Bei einem Aufwand von Fr. 266.9 Mio. und einem Ertrag von Fr. 277.1 Mio. weist das Budget 2021 in der Erfolgsrechnung einen Überschuss von Fr. 10.2 Mio. aus. Gegenüber dem Budget 2020 steigen die Aufwendungen um rund Fr. 6.6 Mio. (+2.5 %). Der Ertrag steigt gegenüber dem Budget 2020 um Fr. 13.6 Mio. (+5.2 %). Somit fällt das Ergebnis Budget 2021 Fr. 7.0 Mio. höher als im Budget 2020 aus. Kostensteigerungen sind vor allem beim Personalaufwand mit Fr. 3.4 Mio., beim Sach- und übrigen Betriebsaufwand mit Fr. 0.5 Mio., bei den Abschreibungen mit Fr. 1.7 Mio. sowie beim Transferaufwand mit Fr. 2.1 Mio. zu verzeichnen. Der steigende Personalaufwand kommt im Wesentlichen aus dem Wachstum der Stadtschule, wo neu auch Haldenstein dazuzählt. Der Sach- und übrige Betriebsaufwand steigt in verschiedenen Positionen moderat an. Der Transferaufwand verteuert sich hauptsächlich wegen der ambulanten und der stationären Sozialhilfe. Durch die Steuerreform und AHV Finanzierung (STAF) entgehen der Stadt Steuereinnahmen in der Höhe von Fr. 3.0 Mio., trotzdem werden höhere Steuererträge von netto Fr. 3.0 Mio. erwartet. Diese Kompensation kommt aus der Fusion mit Haldenstein und höheren Einnahmen bei den natürlichen Personen und bei den Spezialsteuern. Die Bewertung von Anlagen im Finanzvermögen führt zu Mehrerträgen von Fr. 1.7 Mio. Die Umwandlung der GEVAG (Abfall) in eine öffentlich-rechtliche Anstalt bewirkt zudem einen Mehrertrag in der Höhe von Fr. 8.0 Mio. für die Stadtkasse.

Fr. 65.3 Mio. Investitionen im Jahr 2021

Im Rahmen der städtischen Investitionsstrategie werden in der Periode 2020 bis 2023 rund
Fr. 240 Mio. investiert. Diese werden in den nächsten Jahren in zahlreiche Generationen- und Grossprojekte eingesetzt. Für das Jahr 2021 werden Fr. 65.3 Mio. im Budget ausgewiesen. Die grössten Positionen sind: Fr. 18.0 Mio. für das Sportanlagenprojekt “Eisball”, Fr. 4.0 Mio. für das Schulhaus Ringstrasse, Fr. 3.0 für das Schulhaus Haldenstein, Fr. 2.8 für den Ausbau und die Sanierung des Dachgeschosses im Rathaus und Fr. 2.4 Mio. die Sanierung und der Umbau Carmennahütte. Die Selbstfinanzierung beträgt Fr. 27.0 Mio. und der Selbstfinanzierungsgrad 41.3 %. Der Finanzierungsfehlbetrag beträgt Fr. 38.3 Mio., um diesen Fehlbetrag wird sich die Verschuldung erhöhen.