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    Stadtverwaltung in Bewegung

    Die Vision des Stadtrates «eine Liegenschaft pro Departement» zieht mehrere Umzüge von Dienststellen nach sich. Das Zusammenrücken ist einerseits eine Folge der Digitalisierung, andererseits sehen die Verantwortlichen eine Chance zur Verbesserung der Kommunikation und sind überzeugt, wertvolle Synergien zu schaffen. Erste Rochaden wurden bereits vollzogen und weitere sind in Planung.

    Im Frühling 2021 hat der Churer Stadtrat beschlossen, dass die heute in mehreren Liegenschaften platzierten Dienststellen näher zusammenrücken sollen. Mit seiner Vision, wonach möglichst alle Dienststellen des gleichen Departements in einer Liegenschaft integriert werden sollen, legte er den Grundstein für eine umfangreiche und zukunftsorientierte Planung. Die Zuweisung richtet sich nach der bereits heute mehrheitlichen Nutzung einer Liegenschaft. So sollen möglichst alle Dienststellen des Departements «Finanzen Wirtschaft Sicherheit» im Rathaus, «Bildung Gesellschaft Kultur» an der Poststrasse 35 sowie «Bau Planung Umwelt» im Stadthaus integriert werden.

    Viele städtische Dienstleistungen können heute online in Anspruch genommen werden. Der Gang auf die Verwaltung erübrigt sich. Der Stadtrat hat diesen Umstand zum Anlass genommen, die Unterbringung der Dienststellen zu überdenken. Früher wurden die Dienststellen mit Schalterbetrieb wie die Einwohnerdienste, Finanzen und Steuern oder das Bausekretariat absichtlich zentral im Stadthaus einlogiert. Durch den Online-Schalter sind die Kundenfrequenzen im Stadthaus zurückgegangen, weshalb es nun mehr Sinn macht, die Dienststellen pro Departement möglichst nahe zusammenzurücken.

    Da ohnehin das Dachgeschoss des Rathauses saniert werden musste und in diesem Zusammenhang neue Büroflächen entstanden sind, konnte sogleich der Weg für grössere Rochaden geebnet werden. In der Zwischenzeit hat die Dienststelle Immobilien und Bewirtschaftung die neuen Räumlichkeiten im Rathaus bezogen, demnächst folgen Finanzen und Steuern und der Rechtsdienst. Bis im Frühling dürften die Umzüge ins Rathaus komplett

    vollzogen werden und auch mit den Wechseln an die Poststrasse 35 wird noch im ersten Quartal 2022 gerechnet. In der Folge werden die frei gewordenen Flächen im Stadthaus neu eingeteilt und bei Bedarf baulich angepasst. Bis Mitte 2023 rechnen die Verantwortlichen mit einem erfolgreichen Abschluss des Projekts.

    Durch das Zusammenrücken werden die Dienstwege kürzer, der Austausch persönlicher und die Kommunikation direkter. Die dadurch geschaffenen Synergien machen die Stadtverwaltung noch effizienter und leistungsfähiger.

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