Die CVP Graubünden ist grossmehrheitlich zufrieden mit den Resultaten des Abstimmungs- und Wahlwochenendes. Sehr enttäuscht zeigt sich die Partei über den Ausgang zum Jagdgesetz.

Die CVP Graubünden nimmt die Abstimmungsergebnisse der eidgenössischen Vorlagen grossmehrheitlich mit Freude und Genugtuung zur Kenntnis. Besonders erfreut zeigt sie sich über die Annahme der Vorlage zur Kampfjetbeschaffung und zum Vaterschaftsurlaub. Letzterer ist ein Gebot der Stunde und die Kampfjetbeschaffung für die nationale Sicherheit von grosser Bedeutung. Zufrieden ist die CVP Graubünden auch mit der Ablehnung der Initiative gegen die Personenfreizügigkeit. Sie hätte den Wohlstand und Reichtum der Schweiz unnötig aufs Spiel gesetzt.

Sehr enttäuscht zeigt sich die CVP Graubünden allerdings über die knappe Ablehnung des neuen Jagdgesetzes. Gerade für den Kanton Graubünden wäre eine Annahme mit der explodierenden Anzahl an Wölfen dringend notwendig gewesen. «Einmal mehr entscheiden andere darüber, wie wir zu leben haben», fasst Parteipräsident Kevin Brunold zusammen. Ein Blick auf die Karte zeigt nämlich, dass die direktbetroffenen Kantone die Vorlage deutlich angenommen haben, während namentlich die Westschweizer Kantone, Solothurn, Basel, Zürich und Aargau dazu beigetragen, dass die Vorlage abgelehnt wurde. Gerade die Umweltschutzorganisationen haben eine unsachliche Angstmacherkampagne geführt, die nachweislich mit falschen Unterstellungen und Behauptungen operierte. Es ist bedenklich, wie diese Organisationen bewusst Desinformationen geschaffen haben. Die CVP Graubünden wird sich weiterhin konsequent dafür einsetzen, dass die Thematik der Grossraubtiere angegangen wird, bevor noch weitere Landwirte ihren Beruf aufgeben und Alpen nicht mehr bestossen werden. Dazu wird die CVP im Grossen Rat aktiv werden und gleichzeitig die Gegner der Vorlage in die Verantwortung nehmen, welche stets betont hatten, dass das Parlament bei der Ablehnung der Vorlage die Gelegenheit habe, eine bessere Vorlage zu schaffen.

Bedauerlich ist schliesslich die Ablehnung der Kinderabzüge, welche den Mittelstand entlastet hätte. Sowohl Familien, die ihre Kinder daheim betreuen, als auch Familien, die auf Drittbetreuung angewiesen sind, hätten davon profitiert. Auch hier wird die CVP weiterhin sich für die Entlastung der Familien einsetzen.