Die CVP Graubünden nimmt konsterniert zur Kenntnis, dass die Terrassen in den Skigebieten geschlossen werden müssen.

„Der Kanton Graubünden hat in den letzten Wochen und Monaten Pionierarbeit geleistet, was die Bekämpfung der COVID-19-Pandemie anbelangt“, hält Kevin Brunold, Parteipräsident der CVP Graubünden fest. Mit den Massentests in Unternehmungen und in der Bevölkerung ist es gelungen, eine Strategie zu wählen, bei der nicht mehr die Wirtschaft gegen die Gesundheit der Menschen ausgespielt wird. Durch breit angelegte Testaktionen konnten infizierte Personen erkannt und isoliert werden, damit nicht weitere Personen angesteckt werden. „Diese Strategie hat sich bewährt“, so Kevin Brunold weiter. „Dass der Druck aus Bundesbern massiv erhöht worden ist, Terrassen in Skigebieten zu schliessen, ist völlig unverständlich. Wir haben sehr gute Zahlen und das müsste eigentlich belohnt werden.“ Es ist sehr befremdend, dass der Bund die Leistungen des Kantons in der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie ignoriert und den Kanton zusätzlich noch bestraft. Dies löst bei uns Kopfschütteln aus und zeigt, dass der Bund über die besonderen Leistungen der Kantone hinweg entscheidet. Regionale Unterschiede und proaktives Handeln werden gekonnt missachtet und übergangen.

Immerhin zeigt sich die CVP Graubünden erfreut über den Entscheid der Bündner Regierung, die Ausfallentschädigungen für Unternehmungen auf 75% anzuheben. „Die Regierung hat damit einen wichtigen Entscheid gefällt.“ Mit diesem Entscheid respektiert die Regierung zudem die letzte Woche im Parlament geäusserte Stossrichtung, was zu begrüssen ist.

Gleichzeitig fordert die CVP Graubünden die Regierung dringend dazu auf, nun rasch mit den Impfungen der Bevölkerung vorwärts zu machen. Die Bündnerinnen und Bündner müssen so rasch wie möglich geimpft werden, damit wir wieder zu so etwas wie Normalität zurückkehren können, ohne die Volksgesundheit zu gefährden.